Johannes Krug wird neuer Propst der EKBO

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Johannes Krug wird neuer Propst der EKBO

Der promovierte Theologe Johannes Krug wird neuer Propst der EKBO. Die Synode der Landeskirche wählte den 56-jährigen Superintendenten des Kirchenkreises Teltow-Zehlendorf als Nachfolger der bisherigen Pröpstin Christina-Maria Bammel. 

Johannes Krug erhielt im zweiten Wahlgang 54 Stimmen. Die ebenfalls noch zur Wahl stehende Berliner Pfarrerin Cornelia Kulawik unterlag in dem Wahlgang mit 37 Stimmen. Lars Charbonnier, Geschäftsführer der Akademie für Kirche und Diakonie in Berlin, war im ersten Wahlgang knapp ausgeschieden. Propst oder Pröpstin übernehmen die theologische Leitung des Konsistoriums, der Kirchenverwaltung. Die Amtszeit beträgt zehn Jahre. 

Der gebürtige Niedersachse stammt aus Hannover und hat dort nach dem Ende der Schulzeit auch seinen Grundwehrdienst absolviert. Nach dem Theologiestudium von 1990 bis 1996 in Heidelberg und Jerusalem wurde er im Jahr 2000 an der Universität Heidelberg mit einer Arbeit über den Apostel Paulus des Neuen Testaments und die paulinische Theologie promoviert. Nach dem Vikariat in Ostfriesland, Loccum und Brüssel wurde er 2003 Pfarrer an der Berliner Marienkirche am Alexanderplatz.

„Kirche muss auf Höhe der Zeit sein“

Seit 2012 hat Johannes Krug als Superintendent den Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf geleitet, dem knapp 37.000 Protestantinnen und Protestanten in den brandenburgischen Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming und im Berliner Stadtteil Zehlendorf angehören. Zum Kirchenkreis gehören unter anderem die Jesus-Christus-Kirche in Dahlem, die Kirche St. Peter und Paul auf Nikolskoe und die von dem Baumeister Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) entworfene Kirche in Großbeeren.

Der Theologe ist unter anderem Lehrbeauftragter der Evangelischen Hochschule Berlin und gehört dem Kuratorium des Sozialunternehmens Evangelisches Diakonissenhaus Berlin-Teltow-Lehnin an. Krug betont, die Kirche müsse „Kirche auf der Höhe der Zeit“ sein. Statt eine „Passion für Probleme“ zu pflegen, seien mehr Zuversicht und Gelassenheit nötig. Bischof Christian Stäblein nennt ihn eine „verbindende, theologisch klar denkende, zugewandte und erfahrene Führungspersönlichkeit“, die mit konkreten Ideen den Aufbau eines Netzwerks evangelischer Träger stärke. Krug ist verheiratet und hat vier Kinder.

Die bisherige Pröpstin Christina-Maria Bammel, die ab Ende 2019 im Amt war, wird ab Mai Bischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Braunschweig. Im ersten Wahlgang für ihre Nachfolge in Berlin hatten Krug 32, Kulawik 31 und Charbonnier 30 Stimmen erhalten. (ekbo.de)

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