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Nasskalt und windig war es am Buß- und Bettag. Warm eingekuschelt und mit leuchtend bunten Mützen trotzten wieder über 850 Schüler:innen, Konfirmand:innen und Jugendliche diesem Novemberwetter. Sie folgten der Einladung „Erinnere-Dich-Mal!“. Unter diesem Motto laden seit ein paar Jahren die Kirchenkreise Stadtmitte, Charlottenburg-Wilmersdorf, Lichtenberg-Oberspree und Nord-Ost junge Menschen ein, am Buß- und Bettag an besonderen Orten, begleitet von besonderen Menschen, Geschichte hautnah zu begreifen.

Dabei stehen ihnen vielfältige Lernorte zur Auswahl: die Kapelle der Versöhnung, die Kapelle im Olympiastadion, die Stasigedenkstätte, Plötzensee, die Wittenauer Heilstätten, Stolpersteine in Pankow, das Café Theater Schalotte und einige mehr. Soeren Kierkegaard gibt der Annäherung eine Richtung: „Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, man muss es vorwärts leben.“ In diesem Jahr stand der Bau der Berliner Mauer vor 60 Jahren im Fokus. Dass das kein Thema von gestern ist, beschreibt Esther Schabow, Beauftragte für Kultur und Öffentlichkeit aus der Kapelle der Versöhnung, sinngemäß so: Zusammen mit den Schüler:innen haben wir bemerkt, dass die Gründe für Flucht vor 60 Jahren gar nicht so verschieden sind zu heute. Lebenserfahrungen ähneln sich. Wir konnten uns erinnern und Menschen, die heute auf der Flucht sind, in unsere Gebete einschließen.

Und weil das so ist, weil Geschichte ans eigene Leben anschließen kann, machen sich Junge Menschen auch bei nasskaltem, windigen Wetter jeden November wieder auf den Weg.

Wir werden sie einladen - 16. November 2022 – „Erinnere-Dich-Mal!“ 

Tina Rupprecht – Kreisjugendpfarrerin

Kontakt:

Kirchenkreis Berlin Nord-Ost
Arbeitsstelle für Jugendarbeit 
Parkstraße 17, 13086 Berlin-Weißensee

Tel. 030-9237852-43
Mobil: 01525-7694186
E-Mail: t.rupprecht@kirche-berlin-nordost.de