"Seelsorge ist selbstverständliche Mitte unseres Tuns", Bischof Stäblein

"Seelsorge ist selbstverständliche Mitte unseres Tuns", Bischof Stäblein

"Seelsorge ist selbstverständliche Mitte unseres Tuns", Bischof Stäblein

# Aktuelles

"Seelsorge ist selbstverständliche Mitte unseres Tuns", Bischof Stäblein

Zum Teil-Lockdown im November und den Aufgaben der Kirche während der Pandemie äußert sich Bischof Christian Stäblein in einem Brief an die Gemeindemitglieder der EKBO, der heute versandt wurde. Die Einschnitte seien für alle hart, für Menschen, die in der Kultur oder in der Gastronomie arbeiten, besonders hart. Bei vielen Menschen spüre er Erschöpfung, so Bischof Stäblein weiter.   

 „In einer Situation, in der der Ton ruppiger wird und Aggressionen zunehmen, ist es wichtig, dass wir als Christinnen und Christen besonnen bleiben. Den Konflikt nicht anheizen, sondern für ein friedliches Miteinander werben, wo wir können.“

Die Gemeinden ruft er dazu auf, die eigenen Möglichkeiten nicht bis an die Grenzen auszuloten. „Wir sollten tun, was möglich ist, und lassen, was unnötig ist oder Menschen gefährdet.“ Die Aufgabe der Kirche in der Pandemie sei es vor allem, denen eine Stimme zu geben, die ungehört bleiben.

 „Für Menschen da zu sein, die allein sind – das ist die Kraft der Gemeinden, die ja nichts anderes sind als ein Netzwerk der Nächstenliebe. Seelsorge ist selbstverständliche Mitte unseres Tuns. Kältehilfe gehört zu unserer Kultur, das gemeinsame Sorgen um und mit „Laib und Seele“. Niemand soll oder muss allein sterben, das haben wir im ersten Lockdown schmerzhaft gelernt und werden unsere Stimme erneut dafür laut machen.“

 Der Brief wurde an die rund 1.200 Gemeinden der EKBO gesandt.

Foto: lockdown matt-seymour-69zVsGRejY4-unsplash.jpg

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Für Jugendliche mit geistiger Behinderung - Evangelische Wohnstätten Siloah

Ein besonderes Angebot der Wohnstätten ist auf Wunsch die Vorbereitung auf Taufe und Konfirmation. Mitarbeitende gestalten dafür den Unterricht. Über einen Zeitraum von 1 Jahr finden dazu regelmäßige Treffen in den Wohnstätten Siloah statt. Höhepunkt der Vorbereitung ist eine Konfirmandenfahrt gemeinsam mit Angehörigen und Paten.

Im Einvernehmen mit der örtlichen Kirchengemeinde, der Friedenskirche, zu der unsere Einrichtung gehört, haben wir einen Weg gefunden, der den Bedürfnissen und Kompetenzen dieser Jugendlichen entgegenkommt. Den Gottesdienst zur Taufe bzw. Konfirmation in der Friedenskirche Niederschönhausen gestalten alle am Unterricht beteiligten mit.

An diesem Tauf- bzw. Konfirmandenunterricht können gern auch Jugendliche aus der Region teilnehmen und gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtung zur Taufe bzw. Konfirmation begleitet werden.

Wir bieten Ihnen an diese Arbeit/Gruppe kennenzulernen.

Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich gerne unter folgender Adresse informieren bzw. anmelden:

Susanna-Dorothea Schneider Wohnstättenleiterin, Grabbeallee 2-12 13156 Berlin

Telefon: 030 - 485 201 14    Mail: Susanna-Dorothea.Schneider@diakonissenhaus.de

  Ev. Kirchenkreis Berlin Nord-Ost   ·   Ev. Kirchenkreis Berlin Nord-Ost, Romain-Rolland-Str. 54, 13089 Berlin        030.9237852-0       suptur@kirche-berlin-nordost.de