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Arbeit mit Geflüchteten im Kirchenkreis Berlin Nord-Ost

Datum
Sonntag, 12. Juni 2022 (den ganzen Tag) - Samstag, 27. August 2022 (den ganzen Tag)

Für die Integrations- und Migrationsarbeit im Kirchenkreis 

Der Kirchenkreis hat einen Fonds für die Arbeit mit Geflüchteten eingerichtet, um Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte in besonderen Notlagen punktuell zu helfen oder sie bei ihrem Integrationsprozess zu unterstützen. Des Weiteren fördert der Fonds Projekte von, mit und für Geflüchtete, die von Gemeinden oder evangelischen Werken initiiert werden. 

Die Integrationsarbeit lebt von Begegnung, Austausch und Information. Aus diesem Grund bezuschussen wir zum Beispiel Begegnungsprojekte, Informationsveranstaltungen, Workshops (u.a. interreligiöser Dialog), Sprachmittlung, Rechtsberatung etc. 

Die Covid-19-Pandemie hat die Integrationsarbeit im Speziellen und die soziale Arbeit im Allgemeinen vor neue Herausforderungen gestellt und zu Rückschritten bei integrativen Projekten und Prozessen geführt. Es gilt nun darauf zu reagieren und passende Formate und Angebote mit Gemeinden und engagierten Ehrenamtlichen zu entwickeln und diese dabei finanziell zu unterstützen. 

Es geht darum Geflüchteten auch in und nach Krisenzeiten eine nachhaltige und effektive Teilhabe in unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Ziel ist es, kleine Hilfen schnell und unbürokratisch vergeben zu können und dabei mit den beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen der Gemeinden und den Kooperationspartner*innen zusammen zu arbeiten. 

Der Flüchtlingsfonds wird vom Referat Integration und Migration im Kirchenkreis verwaltet. 

Speziell für die Kirchenasylarbeit: 

Menschen, die sich im Kirchenasyl befinden erhalten keine staatlichen Sozialleistungen, sind nicht krankenversichert und haben keine eigenen Einkünfte, da sie nicht arbeiten dürfen. Dies bedeutet, dass die Gemeinden und in vielen Fällen der Kirchenkreis sämtliche Kosten (Unterbringung, Lebensmittel, Hygieneartikel, ggf. Schul- oder Lernmaterialien, medizinische Kosten, Kleidung, etc.) für die Menschen übernehmen müssen. Im Rahmen unseres Engagements für Menschen im Kirchenasyl haben wir eine spezielle Haushaltstelle eingerichtet, um Gemeinden des Kirchenkreises, die Kirchenasyle aussprechen und begleiten, zu unterstützen und somit die Solidarität zwischen den Gemeinden im Rahmen dieser verantwortungsvollen Arbeit zu stärken. Unser Ziel ist es, in der Zeit des Kirchenasyls Möglichkeiten zu schaffen, damit die Menschen sich beschäftigen und etwas Sinnstiftendes für sich und andere tun können. Medizinische Versorgung und integrative Angebote (Deutschkurse, Weiterbildungsmöglichkeiten, Kinderbetreuung, Bildungsangebote für Kinder, Lernmaterialien etc.) erfordern zusätzliche finanzielle Ressourcen. 

Des Weiteren mietet der Kirchenkreis seit 2018 eine Zufluchtswohnung an, um die Kirchenasylaussprechenden Gemeinden bei der Beherbergung der Menschen zu unterstützen.