Veröffentlicht von Bettina Berndt am Mi., 1. Apr. 2020 12:08 Uhr

Für Kinder, deren Wohl zeitweise oder dauerhaft im Umfeld der Familie gefährdet ist oder scheint, stellt die Kindertagesbetreuung häufig einen wichtigen Schutzraum sowie einen Ort der Resilienzförderung und Unbeschwertheit dar. Pädagogische Fachkräfte sind für Kinder, die in belastenden Lebensumständen aufwachsen, oftmals wichtige und stärkende Bezugspersonen.

Viele pädagogische Fachkräfte sorgen sich in den Zeiten der eingeschränkten Notbetreuung genau um diese Kinder und fragen sich vielleicht: Gelingt es den Eltern Konflikte mit ihren Kindern gewaltfrei und respektvoll zu lösen? Schaffen es die Eltern, dem Kind ein Mindestmaß an Tagesstruktur und Anregung zu geben? Können die Sorgeberechtigten ausreichend für den gesundheitlichen Schutz, z. B. Sicherstellung wichtiger Fördermaßnahmen oder Pflegemaßnahmen sorgen? Wie sicher ist beispielsweise ein Kleinkind in seiner Familie, in der uns gewaltvolle Strukturen bekannt sind?

In Abstimmung mit den für Kinderschutz verantwortlichen Fachkräften bei Ihrem Träger und den Jugendämtern müssen für Kinderschutzfälle Lösungen gefunden werden, um auch in Zeiten von Corona das Recht der Kinder auf Schutz und Förderung zu sichern. 
Der Verband Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. hat dazu geeignete Handlungsschritte bei Verdacht zusammengestellt , die Sie hier lesen können >>

Bild von lisa runnels auf Pixabay

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