Veröffentlicht am Fr., 23. Nov. 2018 11:27 Uhr

Mitten im Winter Aufblühen zu erleben ist eine alte Sehnsucht der Menschen unserer Breitengrade. Ein jahrhundertealter Brauch, der sich bis heute durchgehalten hat, erzählt davon, dass wintertote Zweige ins Haus geholt wurden, um in der Wärme aufzublühen.
Am 4. Dezember, dem Barbaratag, werden Kirschzweige oder andere im Frühjahr aufblühende Zweige über Nacht in warmes Wasser gelegt und dann in eine Vase gestellt. Bis zum Weihnachtsfest blühen sie auf – es ist Winter, aber die Knospen wissen es besser…

Ihre Pfarrerin Christine Franke

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